Besucher des Hollerhofes sind beeindruckt

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Zum ersten Baustellencafé auf dem neuen Hollerhof in Münchsmünster kamen am Sonntag über 700 Gäste / 03.06.2019

Der Andrang war groß, als am Sonntag das Tor zur Baustelle der neuen Förderstätte und des neuen Wohnheimes geöffnet wurde. Bei herrlichem Sommerwetter hatten sich zahlreiche Gäste auf den Weg gemacht, um einen ersten Blick auf den neuen Hollerhof zu werfen. Viele kamen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Baugelände direkt am Ortsrand der Gemeinde Münchsmünster, das für diesen Tag ein ideales Ausflugsziel war. Eine Führung durch die Gebäude wurde von vielen mit dem anschließenden Genuss von Kaffee und Kuchen verbunden. Am Ende des Nachmittages waren es über 700 Besucher, die sich ausnahmslos beeindruckt zeigten.

In den Eingangsbereichen der Förderstätte und des Wohnheimes herrschte während des gesamten Nachmittages dichtes Gedränge. Von hier starteten die Führungen und hier konnten sich die Besucher auf den ausgehängten Informationstafeln über das pädagogische Konzept der Einrichtung informieren. Bis zum Frühjahr 2020 entstehen auf dem 20.000 m² großen Gelände 24 Wohnheim- und 49 Förderstättenplätze für schwer körper- und mehrfachbehinderte Menschen. Ergänzt wird die Einrichtung durch ein inklusives Begegnungshaus und Gebäude für die geplante tiergestützte Therapie und Gartenpädagogik, die am neuen Standort einen besonderen Schwerpunkt bilden werden.

Und so waren extra einige Tiere zum Baustellencafé auf das Gelände gebracht worden, neben Hühnern auch vier Alpakas. Große und kleine Besucher suchten gerne den Kontakt zu den Tieren. Und auch für die angebotenen Tierpatenschaften fanden sich schon Interessenten. Am Informationsstand zur Gartenpädagogik gab es viele interessierte Nachfragen zum Konzept und zur Anlage der geplanten Grünanlagen, die künftig allen Bürgern zugänglich sein werden.

Zwei eigene Führungen durch das Projekt bot das verantwortliche Architekturbüro EAP an. Die Architektinnen Michaela Ausfelder und  Simone Born Hoppe beeindruckten die Besucher mit zahlreichen Details. Über die Herausforderungen in der benötigten Haustechnik und Energieversorgung berichtete der zuständige Ingenieur MIchael Hofstetter.

Hollerhaus Geschäftsführer Roman Schiele und Vereinsvorsitzender Claus Gelhorn freuten sich über eine Spende des Frauenbundes Münchsmünster. „Dafür gilt unser ganz herzliches Dankeschön“, so Roman Schiele.

Kaffee und Kuchen gab es genau dort, wo das spätere Begegnungshaus errichtet wird. Hier waren auf der schon fertiggestellten Bodenplatte des Gebäudes Biertische und Bänke sowie ein großes Festzelt für das Kuchenbuffet aufgebaut. Freundlicherweise stellte dies der Verein der Stockschützen aus Münchsmünster zur Verfügung und half beim Auf- und Abbau. Für musikalische Unterhaltung sorgte Hr. Sandy Willson und die Band New Roses aus der Stiftung St. Johannes aus Schweinspoint.

Erfreut zeigte sich der Hollerhaus Geschäftsführer auch über die zahlreichen Gespräche mit Interessenten für die über 60 Arbeitsplätze, die ab Frühjahr 2020 auf dem neuen Hollerhof zu besetzen sind: „Hier hat es eine große Resonanz gegeben, die uns zuversichtlich stimmt, bis zum Frühjahr ausreichend Mitarbeitende zu finden.“

Begrüßen konnte Roman Schiele neben vielen Gemeinderäten auch den Pfaffenhofener Landrat Martin Wolf, der sich vom Fortschritt des Projektes begeistert zeigte. Ebenso zu Gast waren der Pfaffenhofener Bezirksrat Fabian Flössler und Landtagsabegeordneter Alfred Grob. Ausdrücklich bedankte sich der Hollerhaus-Geschäftsführer für die Unterstützung sowohl aus der Politik wie auch bei den öffentlichen Geldgebern. Neben den beiden Bayerischen Staatsministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie für Familie, Arbeit und Soziales wird das Projekt auch von der Aktion Mensch, der Bayerischen Landesstiftung und dem Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER / LEADER Projekt) gefördert. Für die LEADER Regionalgruppe besuchte auch Carmen Glaser das Baustellencafé. „Ein ganz herzliches Dankeschön gilt Bürgermeister Andreas Meyer und dem gesamten Gemeinderat“, so Roman Schiele, „die das Projekt von Beginn an großartig unterstützt haben.“