Segnung des Hollerhofes im kleinen Kreis

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Kirchlichen Segen spendeten Diakon Thomas Beringer und Pfarrer Christoph Schürmann dem Hollerhof / 22.06.2021

 

 

 

Zu dieser kleinen Feier unter einem strahlend blauen Himmel und bei hochsommerlichen Temperaturen hatte sich zwar Corona bedingt nur ein kleiner Kreis von Klienten, Mitarbeitenden und Ehrengästen eingefunden. Dennoch war die Freude bei Hollerhaus Geschäftsführer Roman Schiele und Vereinsvorsitzenden Claus Gelhorn groß, dass das Leben und Arbeiten auf dem Hollerhof nun auch mit Gottes Segen erfolgen kann.

Als Ehrengäste waren neben der verantwortlichen Architektin Michaela Ausfelder vor allem Vertreter aus der Politik in die neue Einrichtung in Münchsmünster gekommen: Neben Erich Irlstorfer (Mitglied des Bundestages) auch Karl Straub (Mitglied des Landtages), Landrat Albert Gürtner (Pfaffenhofen) und sein Stellvertreter Karl Huber sowie der Bürgermeister der Gemeinde Münchsmünster Andreas Meyer.

Ihnen allen dankte Claus Gelhorn in seiner Ansprache ganz ausdrücklich für die Unterstützung bei der Planung und Umsetzung des Projektes, ohne die die Verwirklichung nicht möglich gewesen wäre. Bei der Vorstellung der Idee des Hollerhofes im Jahr 2015, so erläuterte der Vorsitzende des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V., sei man sogleich auf positive Resonanz beim Bezirk Oberbayern und beim Land Bayern gestoßen und habe auch rasch die nötigen Genehmigungen erhalten. So konnte im November 2017 schon der Spatenstich erfolgen und im Oktober 2018 Richtfest gefeiert werden. Während der gesamten Projektphase gab es engagierte Unterstützung durch Land, Bezirk und Landkreis. Claus Gelhorn verband seinen Dank mit der Bitte, auch weiterhin auf diese breite Hilfe setzen zu dürfen.

Einen besonderen Dank für sein großes Engagement sprach Geschäftsführer Roman Schiele dann Bürgermeister Andreas Meyer aus, der die Idee des Hollerhofes ganz zu seiner und mit großer Begeisterung alles Erdenkliche möglich gemacht habe.

Alle Ehrengäste zollten dem Verein und den Projektverantwortlichen ein großes Lob und zeigten sich beeindruckt vom Erreichten. Bei einer Führung durch die Förderstätte ließen sie sich von den Bereichsleitungen Oliver Pontz und Verena Ettl sowie den Klientenvertretern Joachim Kolb und Franz Finkenzeller über die pädagogischen Konzepte insbesondere die tiergestützte Pädagogik und Gartentherapie informieren. Begeisterung gab es nicht nur beim Gang durch die wunderbare Gartenanlage sondern auch beim Besuch der Alpakas im Tierhaus des Hollerhofs. Und nicht zuletzt stieß auch das zentral gelegene Begegnungshaus auf reges Interesse. Wohl alle, Besucher wie die Menschen auf dem Hollerhof freuen sich darüber, dass nun Ende Juni auch die Gastronomie ihre Türen öffnen darf. „So rundet sich jetzt endlich das Bild, die Idee Hollerhof ist Wirklichkeit geworden“ stellte Roman Schiele abschließend fest, „Inklusion und Begegnung wird hier auf wunderbare Weise möglich. Und alle spüren es: Getreu unserem Leitbild ‚Wir sind Heimat‘ ist der Hollerhof ein Ort, der sich gut anfühlt.“